Diese Art von Großgruppenkonferenz bietet den Raum, neue Lösungen für ein komplexes Thema zu „erfinden“, wofür kein Einzelner die gesamte Antwort hat. Sie überträgt den Teilnehmer/innen die Verantwortung für die inhaltlichen Ergebnisse der Konferenz. Der Vertrauensbeweis der Führung in ihr Potential initiiert ein Aktivierung ihres Potentials.
Open Space Technology ist nur sinnvoll, wenn die Führung in den Prozess einbezogen ist, die Rahmenbedingungen für alle klar sind und die Arbeitsergebnisse in Projekten weiterentwickelt und im Arbeitsprozess umgesetzt werden können. Es ist wichtig, dass die Kultur der Verantwortungsübertragung auf die Beteiligten nicht eine einmalige Intervention ist, sondern Bestandteil einer neuen Kultur wird.

Die Methode

Harrison Owen entwickelte das Konzept der Open Space Technology Anfang der 80er Jahre. Im Mittelpunkt steht den Raum für kreative Prozesse zu öffnen, intensives Lernen zu ermöglichen und die Beteiligten zu befähigen, für ihre Themen mit Energie und Leidenschaft kreative Lösungen und produktive Aktionen zu erarbeiten.

Der Rahmen eines Open Space Prozesses besteht aus:

*einem von einer Planungsgruppe entwickelten Workshopthema, das der gegenwärtigen Problemsituation aller Beteiligten entspricht.

*einer zeitlichen Struktur des Workshopablaufes.

*der Ideensammlung im großen Teilnehmerkreis mit anschließender Bildung von Arbeitsgruppen.

den Grundideen des Open Space Konzeptes